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Thüringen

 

 

Thüringen liegt im Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Die Fläche beträgt 16.172 Quadratkilometer – damit ist Thüringen der Fläche nach das kleinste der fünf neuen Bundesländer. In 992 Gemeinden leben ca. 2,31 Millionen Einwohner (31.12.2006). Die Verwaltungsgliederung umfasst 17 Landkreise und 6 kreisfreie Städte. Es wird von den Bundesländern Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern umgeben.

Die Geschichte Thüringens lässt sich bis etwa um 350.000 v. Chr. zurückverfolgen: mit dem Fund eines Homo erectus bei Bilzingsleben liegen älteste Zeugnisse von Steinzeitmenschen in Thüringen vor. Nach den Alteinheimischen und Kelten um die Zeitenwende lassen sich Hermunduren nachweisen, die nach ihrer Einwanderung einen eigenen Stammesverband bilden. Um 380 n. Chr. erfolgte die erstmalige Erwähnung des Namens „Thoringi“ für Thüringen bei Flavius Vegetius Renatus; die äußere Südgrenze des späteren Königreiches lag nördlich der Donau, bei Bad Salzungen lag die Westgrenze, im Osten werden uns als Grenzgewässer die Mulde und die Elbe angegeben und im Norden gehörte noch die Altmark zum Thüringer Königreich. Der Sage nach soll der erste König des Thüringer Reiches Erphes geheißen haben, der um 325 Erfurt gegründet haben soll. Doch bereits 531 war das Thüringenreich unter König Herminafried durch den Sieg der Franken und Sachsen bei Burgscheidungen an der Unstrut untergegangen – Thüringen wurde Teil der „Francia Orientalis“. Die fränkisch-sächsische Herrschaft dauerte an, bis in der Mitte des 11. Jahrhunderts Ludwig der Bärtige aus Lohr bei Aschaffenburg die thüringische Ludowinger-Dynastie begründete. Mit dem Erbfolgekrieg 1247–1264 nach dem Tod des kinderlosen Landgrafen Heinrich Raspe IV. fiel Thüringen an Heinrich den Erlauchten und die Landgrafschaft Hessen an Sophie von Brabant; Thüringen blieb bis zum sächsischen Bruderkrieg 1446–1451 unter Wettiner Herrschaft. Mit dem Leipziger Teilungsvertrag 1485 zerfiel der wettinische Besitz in Thüringen in einen nördlichen albertinischen und einen südlichen ernestinischen Teil. In Folge mehrerer Erbteilungen, Fehden und Besitzänderungen glich Thüringens politische Karte zu Beginn des 19. Jahrhunderts einem Flickenteppich aus Fürstentümern, Herzogtümern, Grafschaften und anderen selbstständigen Herrschaften. Zur Einigung Thüringens kam es erst im Ergebnis der Novemberrevolution 1918 nach der erzwungenen Abdankung der Landesfürsten: am 1. Mai 1920 trat die erste Thüringer Verfassung in Kraft, die Weimar zur Landeshauptstadt erklärte; die preußischen Gebiete, darunter Erfurt, gehörten zu dieser Zeit noch nicht zum Land Thüringen – erst nach dem Zweite Weltkrieg wurden auch diese Gebiete dem Land Thüringen angegliedert. Landeshauptstadt blieb zunächst Weimar. Bestrebungen, diese nach Erfurt zu verlegen, wurden mit der 1952 erfolgten Verwaltungsreform – wie auch das Land Thüringen – zerschlagen. Die staatliche Wiedergeburt Thüringens begann während der Wende 1989/90 und war mit der Landtagswahl am 14. Oktober 1990 vollzogen.

(Quelle:http://www.thueringen.de/de/regional/herald/thueringen/)


 

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